Newsletter Juni

Der Juni war - wie schon im letzten Jahr - ein absoluter Sommermonat. So schön und so trocken! Und der Himmel belohnte uns so manches Mal mit Abendstimmungen vom Feinsten.
Und übrigens, fast ohne Stechmücken! Das glaubt ja kaum einer, dass man so nah an einem Teich leben kann, ohne dass einen die Mücken auffressen. Aber es ist so. Immer wieder bestätigen mir dies auch meine Gäste.

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Den Gemüsegarten und die Topfpflanzen wässern gehört im Juni zur täglichen Arbeit. Und es wurde immer trockener. Mittlerweile giesse ich fast alle Blumenbeete, meine Obstbäume und sogar schon mal die Linde, die ausschaut, als wär sie bereits in Herbststimmung. Trotzdem gedeiht das Gemüse auf dem Hügelbeet super schön. Es ist eine reine Freude, zu sehen, wie alles wächst und blüht und sich entwickelt.

 

Die letzten drei Wochen im Juni war ich ohne Helferin. Das erste Mal im Sommer, seit ich die Helferinnengeschichte angefangen habe. Zwar verbringe ich mehr als 2 Stunden täglich mit Wassergeben, aber die Kieswege bleiben ungejätet (sorry, Conny), denn es ist viel zu heiss dafür. Es hat immer noch genügend zu tun, beispielsweise Felsenbirnen, Kirschen, Beeren ablesen, einmachen, Konfitüre herstellen, grüne Baumnüsse einsammeln und zu "scharzen Nüssen" (eine Spezialität für den Herbst) verarbeiten, Baumnusslikör ansetzen, Zucchini-Chutney herstellen usw.

Eigentlich passt es, dass niemand hier ist, den ich beschäftigen muss. Die Ruhe, das Alleine sein, das "vor-mich-hinwerkeln" tun mir gut. Ich habe mal wieder Zeit und Muse fürs Lesen, Malen, Schreiben usw.

 

Conny, meine Helferin vom Mai/Juni hat übrigens einen sehr lesenswerten Bericht über ihre Beweggründe und ihr Erleben in Maison Libellule als Helferin geschrieben. Er ist einerseits als Blog direkt lesbar, oder dann als PDF (Ganz zuunterst auf der Seite) zum downloaden bereit. Viel Spass beim Lesen und dir Conny, allerherzlichsten Dank, dass du diesen Bericht mir zur Verfügung stellst! Ich bin sicher, es ergeht vielen Helfer-Interessierten ähnlich wie dir und darum wird es für all diese spannend sein, zu lesen, wie du es dann erfahren hast.

 

Anfang Monat kochten wir, zusammen mit allen Gästen zwei Poulets von meiner Bio-Geflügelfarm-Nachbarin in einem Tontopf. Der Topf stammt aus Kroatien und war ein Geburtstagsgeschenk zu meinem 50. Bisher noch nie im Einsatz! Wir liessen das Feuer bis zur Glut herunterbrennen und schaufelten diese dann in den grossen gusseisernen ehemaligen Kochwäschetopf. Dann kam der Tontopf (eine Art grosser Römertopf) rein, dann die Poulets mitsamt Gemüse und Sauce. Tondeckel drauf, Gusseisendeckel drauf. Das ganze dauert mehr als vier Stunden bis es essfertig war. Allerdings würde man es auch in 2-3 Stunden schaffen, wenn man noch mehr Glut bereit stellt. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen verbrachten wir einen herrlich schönen Abend unter den Eichen beim Birkenwald. Ach ja, das Poulet war sensationell gut!

 

Peter, ein lieber Stammgast, bot sich an, mir bei einer gröberen Arbeit zu helfen. Da in den vorigen Wochen die neue Brücke an Stabilität verloren hatte, war ich froh, dass Peter mit Hilfe von Hansjörg - Ritas Mann, die Brücke wieder flott machte. Es war zwar ein wenig knifflig, die schwere Brücke weg zu hieven und wieder drauf zu legen. Aber gemeinsam schafften wir das. Nochmals ein dickes Danke an alle, die mitgeholfen haben!

 

Hey! Die Ferienwohnung wäre noch für eine Woche zu haben, und zwar vom 15. - 22.08. Also, zugreifen!

 

Ich wünsche allen weiterhin sonniges Wetter - mit ein paar erfrischen Regengüssen dazwischen - unbedingt!