Newsletter Januar

++ Eiseskälte +  Annette + Neu ausstaffierte Häuschen ++

 

Liebe Freunde, Gäste, Besucher und Newsletter-Interessierte

 

Der Januar hielt uns mit seiner Kälte fest umschlungen. Es war immer mal wieder ein wenig weiss. Doch trotz Kälte bleibt diese weisse Ansicht nie lange erhalten. Sie verschwindet meist im Laufe des Tages und bleibt damit eine exotische Variante der ansonsten so grünen Bresse.

 

Regine ist die ersten paar Tage im Januar noch bei mir. Sie geht bei jedem Wetter raus. Sie verlegt noch Stein an den Beeten zur Veranda und dem Backhaus, schneidet die Hortensien zurück usw. Aber wir haben es auch gemütich und relaxed. Im späteren Frühling kommt sie ja dann schon wieder und hilft mir weiterhin mit dem Garten und dem Haushalt.

 

Auch sonst ist das Jahr schon wieder ausgebucht mit Helfern. Auch wenn ich es ein wenig reduziert habe, da ja nun auch Annette mitanpacken wird. Trotzdem, vorderhand haben wir soviel vor, dass wir bestimmt Hilfe brauchen können.

Ja, und dann ist Annette endlich da. Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Im September war sie das erste und letzte Mal hier und nun wird sie ein paar Wochen hier bleiben. Wer meine letzten Newsletter gelesen hat, weiss, dass ich mit Annette die erste Person gefunden habe, die mit mir die Lebensgemeinschaft Libellule gründet. Sie wird in die Gypsy ziehen.

 

Unsere gemeinsame Zeit verbringen wir mit viel Planen und Besprechen. Tatsächlich gibt es viel zu bereden! So viel! Es geht um gemeinsame Haushaltskosten, Autokosten, Investititonen, Pläne für die Gypsy, fü den Garten usw. Wie ihr auf den Fotos seht, ist die Gypsy nun auch schon gut ausgeräumt und wartet darauf, wieder neu eingerichtet zu werden.

 

Ansonsten waren wir viel unterwegs, besuchten Baumärkte und die Ikea, kochten uns immer superleckere Geschichten und besuchen Freunde, machen Einladungen und gewöhnen uns aneinander. Das Bild links zeigt die Seille in winterlicher Ruhe.

 

Die Cabane haben wir in diesen ersten Wochen vom Januar neu ausstaffiert. Das meiste konnten wir von der ehemaligen Deko der Gypsy wiederverwenden. Ein paar Sachen neu dazu und schon steht sie im komplett neuen Kleid da.

Inzwischen ist sie sogar schon wieder ganzjährig vermietet. Zwar nicht von einer Kandidatin für die Lebensgemeinschaft, aber dafür von einer lieben Stammkundin. Susanne wird Mitte Februar einziehen.

 

Das bedeutet, dass für 2017 nun nur noch die Gitane und die Ferienwohnung für die Ferienvermietung zur Verfügung stehen. Die Roulotte Gitane ist auch schon gut belegt. Also beeilt euch, wenn ihr in diesem Jahr euren Urlaub in Maison Libellule verbringen wollt! ;-) 

 

Ein erster gemeinsamer Beschluss der Lebensgemeinschaft war, den Garten wieder vermehrter der Natur zurück zu führen. Das heisst, bestimmte Ecken verwildern lassen und die Hühner wieder im Garten frei laufen zu sehen. Dass ich einen Teil der Wege verwachsen lassen will, hatte ich bereits im letzten Jahr entschieden. Der Aufwand für das akribische Jäten der Wege wurde einfach auch zu gross. Der Garten wird seine Schönheit behalten, da bin ich mir sicher. Und er wird auf eine neue Art sogar noch schöner. Auch da bin ich mir sicher, und ich denke, dass meine Gäste ihr Freude daran haben werden, wenn sich die Bienen, Insekten und Vögel noch vermehrter im Garten aufhalten.

 

Die Hühner haben ein neues Zuhause bekommen. Ein kleines, und von uns bunt bemaltes, Holzhäuschen auf Stelzen. Das alte Hühnerhaus ist baufällig geworden und bietet eine zu ideale Nische für Ratten. Im Moment machen wir also immer spätabends, nach dem Eindunkeln, die Aktion der Hühnerumsiedlung. Das heisst, wir packen ein jedes Huhn und den Hahn und setzen sie ins neue Häuschen. In der Hoffnung, dass sie sich so an ihr neues Zuhause gewöhnen.

 

Die Gemeinde La Chapelle-Thècle bot zum Neujahrsapero ein. Im speziellen durften wir Kleinunternehmer uns bei dieser Gelegenheit präsentieren. Ohjemine. Aber ich habe es hingekriegt. Sogar mit Bildern. Schön war, dass ich so mal die Gelegenheit hatte, auszudrücken, wie wohl ich mich hier fühle. Ausserdem konnte ich gleichzeitig darauf hinweisen, dass wir im September einen Tag der offenen Tür machen wollen. Es wird mein 10-jähriges Bestehen in Frankeich sein und soll gefeiert werden. Es ist auch immer eine gute Gelegenheit, die Menschen näher kennenzulernen und die hier gelebte Offenheit auch zu demonstrieren.

 

In diesem Jahr kann ich meinen Gästen und Freunden wieder das superfeine Olivenöl von meinem Schwager Freddy anbieten. Auch wenn die Ernte klein ausgefallen ist, ist die Qualität herausragend. Der Säuregrad ist bei 0,3%, was noch weniger ist als im Vorjahr. Was ja neu sein wird, ist, dass ich in den Objekten kein Öl und Essig mehr anbiete. Dafür kann jeder Gast das bei mir beziehen, und zwar soviel, wie er auch wirklich braucht und will.

 

So, den Januar haben wir so doch locker über die Bühne gebracht. Der Februar ist kurz, die Tage sind nun schon wieder spürbar länger und überall reckt und streckt es sich.... im Boden, den Knospen und auch im Teich. Die ca. 7cm dicke Eisschicht ist weggeschmolzen. Hoffen wir, dass es das war und wir uns so langsam, aber sicher, in den Frühling strecken können.

 

Ich wünsche allen ein gutes Jahr! Ein Jahr voll mit Plänen und Hoffnungen, mit Aussichten und viel Kraft für alles, was sich uns in den Weg stellen will!


Ganz herzlich

Silvana & Co.