Helfer-urlaub


Auszeit - Time-out

Eine Auszeit als Work-Life-Gast in Maison Libellule ist die ideale Gelegenheit, um

  • Urlaub zu machen und dabei nicht alleine zu sein
  • Ferien in Gemeinschaft zu verbringen
  • sich selbst im Austausch neu zu erfahren
  • sich neue Impulse für die eigene Zukunft zu holen
  • mal französische Luft zu schnuppern 
  • leckere Küche auszuprobieren - siehe Kulinarisches Fototagebuch
  • sich für einmal mit einem Leben in der Pampa (jenseits aller Hektik und äusseren Ablenkungen) zu konfrontieren

Dieses Angebot existiert seit 2013 und ist seitdem in einem dauernden Wandlungsprozess. Der grosse mauve-farbene Salon in meiner Parterre-Wohnung stand von Anbeginn den Work-Life-Gästen zur Verfügung. Im Sommer 2018 nun, habe ich mit Hilfe von Freunden ein weiteres Zimmer, das "Boudoir", renoviert und neu ausgestattet. Das bedeutet, dass ich in Zukunft gleichzeitig zwei Gäste hier im Haus beherbergen kann.  

Durch den reduzierten Arbeitseinsatz wird der Aufenthalt in Maison Libellule für Work-Life-Gäste, mehr und mehr zu einem Urlaub der besondern Art. Es ist für beide Seiten ein bereichernder Austausch. Meine langjährige Erfahrung mit Menschen hat mich gestärkt, und ich denke, mittlerweile auch befähigt, in vielfältiger Art und Weise Unterstützung bieten zu können. Der Garten von Maison Libellule ist inzwischen die reine Wonne und ich sehe, wie die Besucher gestärkter wieder nach Hause gehen. Belebend ist dabei auch das Erleben und Teilen der Gemeinschaft. Es ist eine gute Gelegenheit, aus der manchmal vielleicht ein wenig zu Ich-bezogenen Isolation herauszukommen und sich in einen bestehenden Organismus einzubringen.

 


Allgemein Wissenswertes

  • Üblicherweise beginnen die Vorbereitungsarbeiten für die Saison im März und enden irgendwann im November.
  • Für alle jene, die mit dem Zug anreisen wollen, berücksichtigt bitte, dass ich am Samstag keine Zeit haben, um euch abzuholen oder zum Bahnhof zu bringen. Auch der Sonntag ist eher ein ungünstiger Tag, weil da zum einen die Preise höher und zum anderen die Schalter geschlossen sind.
  • Wünschenswert sind Aufenthalte von 3 bis 6 Wochen.
  • Wir haben immer mal wieder Anfragen von Interessierten, die gerne mit ihrem eigenen Hund kommen würden. Das geht aber leider nicht wegen den Katzen.
  • Die Arbeiten sind abhängig vom Wetter und von den Jahreszeiten. Daher sind die Arbeitseinsätze ganz unterschiedlich. Es ist dann nicht immer der Samstag und Sonntag, der frei ist. Oder z.B. immer der Nachmittag. Natürlich versuche ich, den verschiedenen Talenten und Neigungen oder den persönlichen Wünschen entgegen zu kommen und zu entsprechen.
  • Als Work-Life-Gast arbeitest du 2 Stunden an 5 Tagen im Garten.

  • Den Haushalt besorgen wir gemeinsam. 
  • Beim Frühstück besprechen wir den Tagesablauf.
  • Das Mittagessen stellt sich jeder nach seinem Gusto zusammen. Natürlich kann aber auch gemeinsam gegessen werden.
  • Wir kochen und essen gemeinsam das Abendessen. Meine Work-Life-Gäste sind immer begeistert von den kulinarischen Leckereien, die wir selber zubereiten und  geniessen. Es ist sehr bereichernd, wenn man sich selbst mit leckerem Essen aus qualitativ hochstehenden Zutaten für einen arbeitsreichen Tag belohnt und verwöhnt. 

WIR LEBEN DIE WERTE

Respekt / Achtsamkeit / Sorgfältigkeit / Wertschätzung

gegenüber uns selbst, den Gästen, den Tieren & Pflanzen, dem Garten & Haus

  • Tagesplan: Um unser Zusammenleben erfreulich und erfolgreich zu gestalten besprechen wir jeweils beim gemeinsamen Frühstück, was es zu tun gibt. Hier kann jede(r) seine Ideen und Gedanken einbringen. Im Detail geht es zum Beispiel um Arbeiten in Küche, und Garten und wer wann anwesend ist.
  • Ordnung: Wir leben dem Motto nach, dass alle einen benutzten Platz (z.B. Küche, Bad, Garten) so verlassen, wie sie selbst diesen anzutreffen wünschen.
  • Zum Energie- und Wasserhaushalt tragen wir Sorge.
  • Wir respektieren die Meinungen und Andersartigkeit unserer Mitbewohner.
  • Die Gäste erwarten Ruhe und Erholung, Ordnung und ein freundliches Gegenüber.
  • Die Tiere dürfen hier ihren Platz haben und erfahren Wertschätzung.
  • Die Pflanzen und der Garten werden aufmerksam gepflegt.
  • Das Haus wird sauber und aufgeräumt gehalten, und der Umgang mit dem Inventar ist gewissenhaft.

Ich habe eine Vision. Eine Vision, die das Zusammenleben und das Zwischenmenschliche betrifft. Es geht mir nicht um sektiererisches Denken und Handeln. Es geht mir um die Öffnung für neue Möglichkeiten, ein Leben in Bewusstsein und Freiheit. Und ich schätze es sehr, wenn ich auf Menschen treffe, denen es ebenfalls wichtig ist, sich bewusst auszutauschen, und die nicht nur am schlichten Austausch von Informationen interessiert sind. 

Ein paar visuelle Eindrücke aus dem Alltagsleben

Zwei Zimmer zur Auswahl

Der "Salon"

In meiner Parterre-Wohnung stehen zwei Zimmer zur Verfügung. Das grössere ist der Salon. Dieser verfügt über zwei Fenster Richtung Osten. Es ist ein sehr grosser Raum mit antikem Mobiliar und sogar einem Kamin. 

Das "Boudoir"

Das kleinere Zimmer nennen wir "Boudoir". Es ist einiges kleiner und hat leider auch kein Fenster nach draussen. Das einzige Fenster geht in die Veranda. Trotz dieses Nachteils haben wir das Zimmer nett und originell eingerichtet, so dass sich ein jeder wohl fühlen kann. 

 

Wünschenswert

  • Du solltest fit sein und auch anpacken können und wollen.
  • Ein jeder leistet möglichst alle anfallenden Arbeiten. Darum solltest du keine Scheu haben, dich dreckig zu machen.
  • Da sich in Maison Libellule auch immer mal wieder Gästehunde aufhalten, solltest du auch keine Angst vor Hunden haben. Leider ist es nicht möglich, einen eigenen Hund mitzubringen.
  • Ich freue mich über offene und unkomplizierte Menschen und schätze kommunikationsfähige Mitbewohner sehr.
  • Auch sind spezielle Kenntnisse wie z.B. Kochen, Kräuterkunde oder Handwerk immer sehr willkommen.
  • Als wünschenswert empfinden wir auch die Bereitschaft zum Mitdenken.
  • Französisch ist kein Muss.

Was Dir Maison Libellule bietet

  • Alle Mahlzeiten (wobei gemeinsam gekocht und aufgeräumt wird). Für die Abendessen stellen wir uns üblicherweise einen Wochenplan mit allerlei Leckerem zusammen. Ich koche viel nach Yotam Ottolenghi, aber natürlich gibt es auch immer wieder einfache und weniger aufwändige Menüs.  
  • Ein eigenes Zimmer 
  • Bettwäsche, Frottéewäsche vorhanden
  • Du darfst gerne die im Badezimmer vorhandene Infrarot-Sauna benutzen
  • Im Gemeinschaftsraum steht ein Fernsehgerät mit DVD-Player
  • Zudem gibt es viele DVDs und Bücher
  • Dir steht ein wundervoller Garten mit Badeteich zur Verfügung
  • Du hast über W-LAN Zugang zum Internet
  • Es stehen Fahrräder zur Verfügung. Es gibt hier kein ÖV. Mit dem Fahrrad erreichst du die Dörfer La Chapelle-Thècle (2km), Romenay (5km) oder Cuisery (12km).
  • Betreffend Ausflüge und Freizeitgestaltung helfe ich dir gerne mit Tipps weiter
  • Wenn die Arbeiten und die Zeit es zulassen, zeige ich dir auch gerne mehr vom Südburgund
  • Es gibt ein Atelier mit Werkzeugen, in welchem Mosaikarbeiten und Skulpturen mit Zellbeton möglich sind. Bezahlt wird lediglich das verbrauchte Material.
  • Wenn zeitlich möglich darfst du mein Auto benutzen (gegen entsprechende Entschädigung)

Anreise

  • Für alle jene, die mit dem Zug anreisen. Der Zielbahnhof kann Tournus oder Louhans sein. Und selbstverständlich komme ich dich da abholen und bringe dich auch wieder. Beachte, dass diese Tage nicht auf einen Samstag fallen, da dann Gästewechsel ist und ich nicht abkömmlich bin.
  • Falls du mit deinem eigenen Auto anreist hat es entsprechend Parkplätze auf dem Gelände.

Mögliche Arbeiten im Garten

  • Kieswege jäten (macht einen Grossteil der regelmässigen Arbeiten aus)
  • Blumenbeete säubern und jäten
  • Gemüsegarten wässern, jäten, ernten
  • Gemüse einmachen
  • Walnüsse knacken
  • Topfpflanzen wässern
  • Beetränder säubern
  • Häckseln 
  • Fallholz einsammeln
  • Maulwurfshügel mit dem Rechen vertun
  • Gartenmöbel vor dem Rasenmähen wegräumen und nachher wieder zurückstellen
  • Alle paar Wochen die grossen Scheiben in der Veranda putzen
  • Alle paar Wochen die Küche gründlicher putzen
  • Im frühen Frühling: Grossputz in den Objekten und bei uns (Parterre)
  • Im frühen Frühling: Gartenmöbel reinigen, einölen, aufstellen
  • Im Herbst: Laub rechen, bzw. mit dem Rasenmäher einsammeln 
  • Im Herbst: Nüsse und Kastanien einsammeln
  • Im Spätherbst: Gartenmöbel einstellen, verräumen
  • Im Spätherbst: Grosser Pflanzenrückschnitt am Teich
  • Immer mal wieder bei verschiedenen Projekten mitarbeiten (z.B. neue Kieswege, Beete oder bestimmte Projekte)
  • Hilfe beim Bestücken der Ferienobjekte, d.h. Betten beziehen und Kühlschrank füllen (für die regelmässigen Putzarbeiten haben wir eine andere Hilfe)

Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

Ralph Waldo Emerson

Kontakt

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Silvana Lucchini

Silvana Jolanda Georgina Lucchini Bernhard

Geboren am 4. November 1963 in Hausen am Albis, Schweiz, Im Zeichen des Skorpions, mit Wassermann am Aszendenten und dem Mond in den Zwillingen.

Gebürtige Schweizerin, aber auch mit italienischem Pass.

Aufgewachsen im Schweizerischen Kanton Zug.

Seit 11 Jahren sesshaft im Südburgund, Frankreich.

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