News - Blog - Archiv 2015


Bilanz 2015: Ein gutes Jahr - Zeit haben - Altlasten - Authentizität - Tabula Rasa

Oh ja, 2015 war ein gutes Jahr. Nach dem eher schwierigen 2014 brachte 2015 den wohltuenden Ausgleich. Ich werde oft gefragt, wie ich das aushalte, so alleine, so abgeschieden und wie ich all die Aufgaben bewältige. Ich möchte das hier einmal an allererster Stelle ausdrücken und erklären.

 

Grundsätzlich wünsche ich mir natürlich durchaus einen festen Partner an meiner Seite, einen Mitstreiter, mit dem alles harmonisch verläuft und alles viel einfacher ist. Aber – das ist von alleine ganz klar – das ist nicht so einfach, so jemanden zu finden, um nicht zu sagen, ganz und gar unrealistisch. Ich hab schon dermassen viele Frösche geküsst! Nun, so oder so, auf alle Fälle, das ist sicher, ich suche nicht. Denn ich bin ja auch nicht alleine. Nebst den Gästen, die vom Frühling bis in den Herbst hinein Abwechslung und Action in meinen Garten und damit auch in mein Leben bringen, teile ich mein Leben während vielleicht insgesamt 6 Monaten mit meinen Helfersfrauen. Und da auch dies mittlerweile zum grossen Teil „Wiederholungstäterinnen“ sind, ist es beinahe, wie wenn alte Freunde ein paar Wochen hier verbringen, mir helfen und mich entlasten. Und das ist wunderbar. Es ist durchaus schön, zu wissen, wer da kommt (es ist auch spannend, es nicht immer zu wissen). Es ist aber auch einfach viel entspannter für mich. Die Helfer wissen dann schon, was auf sie zukommt, was an Arbeiten zu erledigen sind, wo z.B. die Werkzeuge sind, wie was vonstatten gehen soll usw. Wir kennen uns einfach schon und wissen um die Macken und Seiten des anderen. Nebst der Arbeit bleibt auch immer Zeit, um sich auszutauschen, Ausflüge zu machen, Freunde besuchen zu gehen oder zu empfangen. Es entsteht ein sehr zufriedenes Gefühl, wenn man tagsüber draussen gearbeitet hat und dann am Abend zusammen das Abendessen geniesst, Rückblick hält und müde und zufrieden den Tag abschliessen kann. Teilweise sind daraus tiefe Verbindungen entstanden. Wertvoll und so bereichernd, dass ich es sehr gut aushalte, hier draussen, so ganz alleine. Aber ganz im Ernst, die Zeit, zusammen mit Helfern, ist auch immer intensiv. Ich brauche die Pausen zwischen den einzelnen Helfern für mich, um wieder ganz bei mir anzukommen. Und ich brauche die Winterpause ebenfalls, um wieder Energie aufzutanken. Um mich auch ein wenig hängen zu lassen. Was meine Gäste mir im Sommer vorleben, setze ich im Winter um. Es ist eine winterliche Zurückgezogenheit mit mehr Zeit für meine Freunde hier draussen und eben für mich. Ich ziehe die Ruhe, die Stille, das Alleinsein regelrecht in mich hinein Habe das Gefühl, dass ich es brauche und ohne nicht mehr ohne sein könnte. Es hat für alles seine Zeit und das ist gut so. Ich bin damit sehr einverstanden. Und wenn dann doch eines Tages ein Ritter in weisser Rüstung daher geritten kommt, von seinem schönen Ross heruntersteigt, und sagt: „Holde Frau, mein Leben lang habe ich dich gesucht und nun gefunden!“, dann schaue ich ihn mir bestimmt genauer an! Doch bis dahin halte ich es mit Rilke, der sagt:

 

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.

 Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.

 

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiss noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein grosser Gesang.

 

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Fototagebuch Dezember

Newsletter Dezember

Frühlingswetter – Teichrückschnitt – Cabane – Recycling

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Fototagebuch November

Newsletter November

Liebe Freunde, Gäste, Besucher und Newsletter-Interessierte

 

Der Monat November steht im Zeichen des Teichrückschnittes. Beide Teiche, der grosse Schwimmteich sowie der kleine von der Mikrostation werden in dieser Zeit ziemlich komplett zurückgeschnitten. Sämtliche Simsen, Binsen, Rohrkolben, Iris und alles andere werden so tief wie möglich abgeschnitten. Wenn möglich und wenn noch Kräfte vorhanden, werden auch Wurzeln ausgerissen. Das ist eine aufwändige Arbeit, aber vor allem ist sie auch anstrengend, weil man immer wieder in tiefer Demutshaltung bzw. in unmöglicher Haltung arbeiten und durchhalten muss. Und nicht immer ist das Wetter dabei mild gesonnen.

 

Mit Hilfe von Fischerstiefeln, Jätstühlchen, Gummireifen (vom Bademeister höchstpersönlich) als Zwischenlager und dem Schlauchboot geht es den Gräsern an den Kragen. Das meiste schneiden wir mit den kleinen Baumscheren bzw. Rosenscheren. Das geht zwar nicht superschnell, dafür aber ruhig, handlich und gut. Wir packen jeweils einen Bund Halme, schneiden ihn ab und legen ihn in den Gummireifen oder einen grossen Laubsack. Zwar muss man dann immer mal wieder leeren gehen, aber diese paar Meter in aufrechter Haltung lässt unsere Rücken wieder gerade werden und der Demutshaltung ein wenig Gegensteuer bieten. Natürlich könnte man den Teich auch mit der Motorsense abrasieren oder mit einer sonstigen Hackmethode den Gräsern den Garaus machen. Aber erstens machen diese Dinger einen extremen Lärm und stinken. Und zweitens sind sie extrem "niederwalzend". Da wird alles zerhackt, was im Weg liegt, egal ob Halm, Frosch oder sonstiges Kleinlebewesen.

 

Wir sind bei unserem Rückschnitt zum Beispiel auch auf ein Igelnest gestossen. Der Dumme hatte sich in Handlage sein Winterquartier gebaut. Zudem so nahe beim Wasser, dass er beim nächsten Hochstand vom Wasser davongespült worden wäre.

 

In diesem Jahr bewältigt Angela den Teichrückschnitt fast ganz alleine. Mein Rücken schmerzt und ich muss ab und zu passen.

 

Mitte Monat holten wir von einer Freundin in der Schweiz ein paar Schränke. Obwohl die Arbeit flott ging und wir alle mitanpackten, waren die Schränke wohl einfach doch zu schwer. Seit diesem Einsatz reklamiert mein Rücken tagtäglich. Ich laufe wie eine Weihnachtsgans, die zur Schlachtbank geführt wird. Und mittlerweile sind alle anderen Rückenmuskeln derart verspannt, dass ich schon gar nicht mehr weiss, wo es genau weh tut. Regelmässiges QiGong hilft zwar, aber wegzaubern geht eben doch nicht. Ich muss mir immer wieder Ruhe gönnen. Dank Angelas Einsatz geht die Arbeit aber doch voran. Bin ich froh, um solche Helferinnen! Was würde ich nur ohne euch alle machen!?

 

Übrigens ist das nächste Jahr bereits ausgebucht. Noch bevor ich überhaupt einen offiziellen Aufruf starten konnte, ist das Jahr schon wieder gefüllt mit lieben Helferinnen. Bis auf ein Mädel aus Deutschland, sind alle "Wiederholungstäterinnen"! Ist das nicht wunderbar? Ich finde es einfach nur schön und bin froh und dankbar, dass diese fleissigen Frauen mir wieder zur Seite stehn!

 

Trotzdem ist noch immer viel zu tun. Nebst dem Schneiden der Teichgräser, muss die Cabane geputzt werden und auch das Atelier kann nun geputzt und gestrichen werden. Von all den anderen Rückschnittarbeiten gar nicht zu reden! Aber das kann warten bis in den Winter hinein.

 

Die Cabane zügelten wir mit einem Traktor von Alain hoch bis zu mir auf die Ostwiese vor dem Haus. Das Fototagebuch zeigt den Umzug schön in allen Etappen. Die "Jungs", die diese Arbeit übernommen haben, haben sie mit Bravour gelöst. Ohne Anecken, Einsaufen und unnötiges Hin und Her stellten sie die Cabane quasi in einem Wisch auf ihren Platz. Das war schlicht hervorragende Arbeit! Auch das Austarieren verlief konzentriert und gezielt. Die Umbauarbeiten - von Gas auf Elektrisch - verliefen zwar langsam, aber gut. Bis auf den Warmwasserboiler! Der fiel nämlich wenige Tage später von der Wand auf die Toilette! Die Wände des Mobilhomes sind für solche Gewichte nicht gemacht. Nun haben wir aber eine neue Lösung. Der Boiler steht nun im hinteren Zimmer (die Ecke hinter dem Badezimmer) auf vier Beinen am Boden. Einer entspannten Sitzung steht nun nichts mehr im Wege.

 

Sofern alles klappt, werden René und Silvia das erste Dezemberwochenende in der Cabane ausprobieren können. Die Heizung funktioniert ja einwandfrei und die Cabane sollte nun auch eissicher sein. Der nächste Schritt wird sein, das Häuschen untenrum einzukleiden. Anschliessend kann man die Veranda dranbauen. Und erst dann sieht sie dann wirklich nett aus. Und noch netter, wenn ich sie dann im nächsten Frühling begrüne.

 

Anfangs November hatte ich Geburtstag. Ich lud ein paar liebe Freunde ein und wir genossen einen gemütlichen schönen Abend in entspannter Runde. Schön waren auch die Fackeln am Teich und die Finnenkerze. So nahmen wir den Aperitif draussen im Lichte von Feuer zu uns. Für mich unvergesslich schöne Momente.

 

Angela hat diesen Abend und noch ein anderes tierisches Erlebnis in lustige Geschichten gepackt. Ich habe sie als PDF-Download auf die Helfer-Seite gestellt.

 

Meinem Lucky Luke merkt man immer mehr sein Alter an. Er hat Tage, da humpelt er. Manchmal vorne rechts, dann hinten links. Ganz unterschiedlich. Dann fängt er immer wieder an zu zittern. Obwohl ich ihn nachts zudecke (ja), und er auf längeren Spaziergängen bei Kälte nun einen Mantel umgelegt bekommt (ja, auch das), zittert er auch einfach mal so. Ich hab den Eindruck, dass er vor lauter Erregung zittert. Das kann sein, wenn er ungeduldig ist, weil er auf Fressen hofft, weil er auf Streicheleinheiten hofft, aber auch weil er unsicher ist. Sein Augenlicht lässt ebenfalls nach. Und ich habe ausserdem den Eindruck, dass auch sein Gehör nachlässt, d.h. er hört schlechter, aber auch anders. Neuerdings guckt er in den Fernseher bei gewissen Geräuschen und ist offensichtlich sehr erstaunt darüber. Für seine Knochen kriegt er Teufelskralle. Ich übrigens auch. Und auch Angela hat zeitweise mitgemacht. Es scheint durchaus ein wenig zu helfen.

 

Grizzly, mein grauer Kater ist in Kampfstimmung. Ein fremder Kater tigert ums Haus rum und Grizzly ist immer mal wieder draussen und verjagt den Eindringling. Manchmal sitzen sie sich gegenüber auf dem Boden und maunzen sich gegenseitig laut jammernd die Hucke voll. Wenn das vor den Schlafzimmerfenstern passiert, ist das gar nicht lustig. Die letzten Tage kam auch er humpelnd nach Hause. Überall ist er ein wenig lädiert. Aber solange er frisst ist alles ok. Ich hoffe einfach, das hört dann wieder mal auf!

 

Das Atelier, bzw. der ehemalige Kuhstall, wurde nun endlich zweigeteilt. Das heisst, es wurde eine Trennwand eingebaut und die Decke zugemacht. Dieser grosse Raum war auf alle Seiten hin offen, so dass der Wind ewig durchgezogen ist und eine Eiseskälte geherrscht hat. Mit der Abtrennung ist nun ein Raum entstanden, der nicht mehr zugig und staubig ist. Ich werde ihn dann nach und nach als Raum für alle einrichten. Die Bücher und Spiele kommen da rein, der Shop, aber auch Bastelmaterial. Mal schauen. Der erste Schritt in Richtung Caféteria ist getan... !

 

So, ganz viele News, wie immer! Die nächsten Monate werden aber bestimmt ruhiger.

 

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit, schöne Festtage und viele stimmungsvolle Momente im Kreise von Freunden und Verwandten!

 

Ganz herzlich

Silvana & Co.

 

Fototagebuch Oktober

Newsletter Oktober

Liebe Freunde, Gäste, Besucher und Newsletter-Interessierte

Der Oktober ist der prächtigste von allen überhaupt! So viele Farben, so ein blauer Himmel, solche Kontraste! Der rote Ahorn, die bunten welken Blätter überall, die grüne Wiese, das tiefe Licht - einfach überwältigend!

Schade nur, dass der Oktober von allen Saisonmoanten der ist, der am meisten "schwächelt". Es scheint, dass diese Jahreszeit bei Feriengästen nicht so gefragt ist. Das finde ich sehr schade. Natürlich muss man sich in dieser Jahreszeit auf jedes Wetter gefasst machen, aber die Farbenpracht ist dann einfach unschlagbar, schlicht einmalig. Ich hoffe, dass ich euch mit den Bildern vom Fototagebuch "gluschtig" auf den nächsten Oktober machen kann. Es würde mich sehr freuen, diese Eindrücke mit Gästen teilen zu können.

 

Schöne Anlässe im Spätherbst sind auch die Events am Feuer. Sei es, um Marroni zu bräteln, ein Risotto oder Polenta drauf zu kochen, oder einfach nur ein Freudenfeuerchen zu machen, um sich daran zu wärmen. Wenn die Sonne wieder tiefer steht und die Tage merklich kürzer werden, leben dafür die Lichter, die Kerzen und eben das Feuer wieder auf.

 

Zusammen mit Regine, meiner "königlichen" ;-) Helferin, erledigten wir viele Aufräumarbeiten. Der Steingarten wurde von ihr freigelegt, und auch die Steinarena, welche schon beinahe in Vergessenheit geraten war. Im Atelier haben wir in einem Mega-Akt das riesige Eisengestell von der einen Wandseite auf die andere, und hoch auf den Mauerabsatz gehoben. Eigentlich wollten wir schon kapitulieren und auf ein paar kräftige Männerhände warten. Doch dann versuchten wir es einfach. Mit Hilfe des Flaschenzugs, ein paar Schreien und heftigem Gestöhne schafften wir es. Hurra! So ein Erfolg fühlt sich dann superprächtig an!

 

Wir machten zusammen auch ein paar schöne Ausflüge. Regine musste ich mehr oder weniger dazu überreden, bzw. die Ausflüge mit Arbeit verknüpfen, um es überhaupt für sie schmackhaft zu machen. So machten wir den einen Ausflug nach Brancion, Chapaize und ins Schloss Cormatin nur, mit der Idee, untewegs nach Steinen für den Garten Ausschau zu halten. Liebe Regine, so schön, dass du hier warst! So wertvoll und voll von guten Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten und Erlebnissen. Und ich bin sehr dankbar für deine tollen Einsätze, dein Kümmern und So-Sein. Schön, zu wissen, dass du nächstes Jahr wiederkommst!  

 

In diesem Monat bewegten sich auch sonst so einige Dinge. Unter anderem konnte ich mein Wömi verkaufen bzw. übergeben. Und zwar in gute Hände, so denke ich. Nun ist diese Ära defintiv abgeschlossen. Ein "Balast" weniger und wieder mehr Platz in der Garage.

 

Auch wenn ich wenige Gäste im Oktober hatte, so wunderbar - wie könnte es anders sein - waren sie auch. Es ist auch immer spannend, wie die Gäste manchmal zusammenfinden. Im Oktober auf alle Fälle wimmelte es von Kindern im Garten. Es wurde gespielt und gebastelt. Ausserdem gegrillt, Pizza gebacken und auch vielfach draussen gegessen. Ausserdem waren Freunde von mir hier.

 

Gastkinder und die Kinder von Freunden bastelten aus Schilf und Binsen wundervolle Blumeninseln. Sie sehen herrlich aus. Aber schön ist vor allem, zu sehen, mit welchem bewundernswertem Ernst und Eifer sie an der Arbeit waren! 

 

Nicht alles war einfach in diesem Monat. Eine belastende Situation hat sich nun aber gerade eben quasi in Wohlgefallen aufgelöst. Schön, wenn Dinge in einem guten ausgewogenen Gespräche geklärt und aufgeräumt werden können! Dann gab es noch eine Situation, in der ich gefordert war, Stop zu rufen. Es fühlt sich nicht so gut an, wenn man in Freundschaften diese Notbremse ziehen muss. Aber zu begreifen, dass ich es kann, wenn es sein muss, das wiederum gleicht die Dinge wieder aus.

 

So, nun steht der November ins Haus. Meine nächste Helferin, Angela, die schon im letzten Jahr zur gleichen Jahreszeit hier war, wird wieder hier sein und mir helfen, den kräfteraubenden Teichrückschnitt zu bewältigen.

 

Ausserdem steht noch ein weiteres Projekt an. Nämlich die Cabane. Das ehemalige Zuhause von Alain, ein Mobilhome, wird künftig im vorderen Garten von Maison Libellule stehen. Stammgäste haben sie für das nächste Jahr bereits fest gebucht. Das bedeutet für mich aber erstmal neue Leitungslegung, Erdarbeiten und ein abenteuerlicher Umzug der Cabane durch halb Chapelle-Thècle. Aber davon mehr in den nächsten News.

 

Ich wünsche allen einen lichten November, guten Start in die magische Zeit, aber vor allem Gesundheit und Zufriedenheit! 

Fototagebuch September


Newsletter September

Trotz all der Arbeit nahmen wir uns Zeit, Ausflüge zu unternehmen. Wir besuchten Autun, eine schöne Stadt im nördlichen Burgund, und Lyon, welches uns mit seinen vielen schönen alten Gebäuden, Plätzen und den ebensolchen Bäumen und Alleen sehr gefallen hat.

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Der September war geprägt von lieben Gästen, einem doch recht spontanen Kauf eines Mobilhomes und gleichzeitigem Ganzjahresvertrag mit Silvia und René, lieben Stammgästen.

 

Ja, per Zufall besuchte ich meinen Nachbarn Alain, als er sich gerade entschloss, sein Mobilhome, welches während den letzten beiden Jahre sein Zuhause war, zu verkaufen. Und per Zufall gefiel René und Silvia die Idee, das Mobilhome ganzjährig zu mieten. Der Entscheid fiel schnell. Und so halfen sie auch gerne mit, das Holz der Veranda, die zur "Cabane" - so nenne ich das Mobilhome" - gehört, zu kärchern und einzuölen. In den nächsten Wochen werden Leitungen gelegt und ein Untergrund vorbereitet, um die Cabane vor dem Haus, auf die Ostwiese, zu platzieren. Wenn alles gut läuft, können Silvia und René schon im November mal einen Besuch in "ihrem" neuen Feriendomizil abstatten. Ich freue mich für sie, aber auch für mich. Mit der Cabane erfährt Maison Libellule die vermutlich letzte Erweiterung.

 

Mit meiner lieben und aufgestellten und natürlich auch fleissigen Helferin, Regine, bewältigten wir viele Arbeiten. Das marode Baumhaus, bzw. die Geländer, mussten runtergeholt werden. Es war ein wenig kriminell, auf dem glitschigen Holzpalett zu balancieren, während wir Brett um Brett lösten. Aber wir schafften es. Überhaupt gehen wir immer wieder Arbeiten an, von denen wir denken: wir versuchen es, aber ob und wie wir es schaffen, wissen wir noch nicht. Regine beweist darin ganz viel Mut! Immerhin ist diese Art Arbeit nicht ihr sonstiges Metier... ich meine, auf Bäume und in Anhänger zu klettern! Eine weitere mordsmässige Stemmarbeit bewältigten wir im Atelier. Aber davon mehr im Newsletter vom Oktober. Regine befreite ausserdem meinen verwilderten Steingarten von ganz viel Beikraut, so dass er wieder schön zur Geltung kommt. Auch der Blick auf den Teich ist nun dank Regines Einsatz wieder frei. Wir entrümpelten den Keller, brachten die alten Gestelle zur Deponie (wobei sie - die Gestelle - uns beinahe davongeblasen wurden). Ein heftiger Sturm holte alles alte und trockene Holz aus den Bäumen. Immerhin vorderte der Sturm nicht viel mehr Schaden! Silvia und Susanne, liebe Stammgäste, halfen Regine und mir, all dieses Altholz einzusammeln. Vielen Dank euch Lieben noch einmal!

 

Pizzabacken kam auch nicht zu kurz. Fast jede Woche feuerten wir einmal ein. Überhaupt genossen wir das weiterhin trockene Wetter, um draussen mit unseren lieben Stammgäste gemeinsame Aperos einzunehmen.

 

Das Hügelbeet habe ich um einen Hügel ergänzt. Dazu hob ich einige Hochbeete auf. Und natürlich entstand auch dieser Hügel nach den Vorgaben der Permakultur. Das heisst, die abgetragenen Rasenmaden kamen umgekehrt wieder auf den Boden, Altholz aus dem Wald darauf, dann Mist, gebrauchte Erde, Laub und sonstige Gartenabfälle. Nun lässt sich das Beet einfacher unterhalten, auch das Rasenmähen drumherum ist so praktischer.

Newsletter August

Ein kurzer Besuch in der Schweiz bescherte mir diverse Flohmarktobjekte aus dem "Tiegel" und dem "Brocki 170" von Eugen und Endang (Brockenstuben in Zürich und liebe Gäste) und aus dem Hausstand von Willi und Marlen, die ihr Zuhause auf Ende Jahr aufgeben.

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Im letzten Newsletter meinte ich noch: ... ein herrlicher Sommer geht zur Neige... ha! Noch lange nicht! Es blieb auch im August herrlich warm und trocken. Einfach geniales Sommerwetter!

 

Sarah, meine Helferin aus dem vorigen Monat bekam im Laufe des Monats immer mehr Heimweh. Irgendwann holte ihre Mutter sie dann hier ab. Leider. Die Pampa fühlt sich in der Realität eben doch anders als in den Träumen an. Gegen Ende Monat kam Regine, meine Helferin vom Frühling. Sie bleibt zwei Monate. Das heisst, es wird einerseits eine fleissige arbeitsreiche Zeit sein, aber auch eine gemütliche, entspannte und lustige Zeit!

 

Der Gemüsegarten gedeiht so gut und ist so einfach zu unterhalten, dass ich mich entschlossen habe, ihn auszubauen. Er soll um einen Hügel erweitert werden. Mehr dazu im nächsten Newsletter.

 

Wie schon oben erwähnt, fuhr ich gegen Ende August in die Schweiz, um meine Brüder im Bündnerland zu treffen. Obwohl das Wetter nicht so toll war, hatten wir (vor allem meine Brüder) die Gelegenheit, das marode Dach vom Heuschober zu verbessern. Ich schaute derweil eher für das leibliche Wohl meiner Brüderherzen. Ein Besuch bei Endang und Eugen vom "Brocki 170" und bei Willi vom "Tiegel", einem anderen Brocki, beide in Zürich, bescherte mir viele hübsche kleine Deckogegenstände für den Garten. Einige schöne Klangspiele, ein Buddha, und vieles andere mehr nahm ich Willi und Marlen ab, die ihren Hausstand auf Ende Jahr aufgeben werden, um auf grosse Reise zu gehen.

 

Das Haus voller lieber Gäste, bei mir liebe Freunde, es war immer etwas los. Wir haben viel gelacht, Pizza im Ofen gebacken, die Sternschnuppen sanatoriumsgleich aus dem Liegestuhl beobachtet, viel Brändidog gespielt, gebadet und genossen. Ein toller Sommer, der scheinbar nie zu Ende geht.

Fototagebuch August

Newsletter Juli

Ein herrlicher Sommer geht zur Neige. Trocken und heiss - schon bald mediterrane Bedingungen herrschten die letzten drei Monate. Der einzige Stress? Den Pflanzen Wasser geben und sich selbst immer wieder abkühlen!

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Gut, wenn man einen kühlen Schwimmteich hat, in dem man sich abkühlen kann. Trotz niedrigem Wasserstand war es herrlich, im frischen Teichwasser vor der Hitze fliehen zu können, darin zu planschen und einfach Spass zu haben.

 

Wie jedes Jahr verbrachte auch in diesem Sommer Zora (11 Jahre), meine jüngste Helferin, eine Woche bei mir. Ich geniesse es sehr, dieses quirlige und hoch motivierte Girl um mich zu haben!

 

Ab Mitte Monat war auch Sarah aus Berlin als Helferin bei mir. Sehr jung auch sie (20 Jahre). Ob sie als Grossstadtmädel die Pampa aushält? Mehr dann dazu im nächsten Newsletter. Auf alle Fälle standen wir immer beizeiten auf, um unsere Arbeit am Vormittag, bevor es zu heiss wurde, erledigen zu können.

 

Der Juli war geprägt von "Brändi-Dog". Dieses schweizerische Brettspiel schlägt alle in ihren Bann und es war lustig und spannend es mit all meinen verschiedenen Gästen zu spielen.

 

Im Gemüsegarten, bzw. Hügelbeet, gedeiht es super prächtig. Zucchetti und Chili zum Abwinken! Tomaten noch und noch! Auberginen gross und prächtig, Salatgurken jede Menge und alles von einer Pflanze! Wirklich beeindruckend. Allerdings haben mir auch Mäuse vieles zerfressen. Die Rote Beete, der Sellerie, früher Kohl und Rüben, alles weggeputzt. Jetzt habe ich ganz viel Knobli gesetzt, mal schauen, was die Mäuse davon halten!

 

Meine Carpe d'Amur (Graskarpfen) schmausen fleissig von der Wasserpest. Es scheint zu klappen! Diese mühsame Wasserpflanze geht langsam aber sicher zurück. Bis jetzt also ein voller Erfolg. Aber es wird sich wohl erst im nächsten Frühjahr zeigen, ob der Fischbestand mit dem Wasserpflanzenbestand harmoniert. Sollten es dann zuviele Fische sein, werde ich sie an meine Freunde weiterreichen, wo sie wieder genügen zum Fressen haben.

 

Ach, der Sommer ist eine herrliche Zeit! Vor allem, wenn das Wetter so phantastisch mitspielt, wie es in diesem Jahr der Fall war.

 

Nun hoffe ich und wir wohl alle auf einen schönen und bunten Herbst.

Fototagebuch Juli

Newsletter Juni

Der Juni war - wie schon im letzten Jahr - ein absoluter Sommermonat. So schön und so trocken! Und der Himmel belohnte uns so manches Mal mit Abendstimmungen vom Feinsten.
Und übrigens, fast ohne Stechmücken! Das glaubt ja kaum einer, dass man so nah an einem Teich leben kann, ohne dass einen die Mücken auffressen. Aber es ist so. Immer wieder bestätigen mir dies auch meine Gäste.

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Den Gemüsegarten und die Topfpflanzen wässern gehört im Juni zur täglichen Arbeit. Und es wurde immer trockener. Mittlerweile giesse ich fast alle Blumenbeete, meine Obstbäume und sogar schon mal die Linde, die ausschaut, als wär sie bereits in Herbststimmung. Trotzdem gedeiht das Gemüse auf dem Hügelbeet super schön. Es ist eine reine Freude, zu sehen, wie alles wächst und blüht und sich entwickelt.

 

Die letzten drei Wochen im Juni war ich ohne Helferin. Das erste Mal im Sommer, seit ich die Helferinnengeschichte angefangen habe. Zwar verbringe ich mehr als 2 Stunden täglich mit Wassergeben, aber die Kieswege bleiben ungejätet (sorry, Conny), denn es ist viel zu heiss dafür. Es hat immer noch genügend zu tun, beispielsweise Felsenbirnen, Kirschen, Beeren ablesen, einmachen, Konfitüre herstellen, grüne Baumnüsse einsammeln und zu "scharzen Nüssen" (eine Spezialität für den Herbst) verarbeiten, Baumnusslikör ansetzen, Zucchini-Chutney herstellen usw.

Eigentlich passt es, dass niemand hier ist, den ich beschäftigen muss. Die Ruhe, das Alleine sein, das "vor-mich-hinwerkeln" tun mir gut. Ich habe mal wieder Zeit und Muse fürs Lesen, Malen, Schreiben usw.

 

Conny, meine Helferin vom Mai/Juni hat übrigens einen sehr lesenswerten Bericht über ihre Beweggründe und ihr Erleben in Maison Libellule als Helferin geschrieben. Er ist einerseits als Blog direkt lesbar, oder dann als PDF (Ganz zuunterst auf der Seite) zum downloaden bereit. Viel Spass beim Lesen und dir Conny, allerherzlichsten Dank, dass du diesen Bericht mir zur Verfügung stellst! Ich bin sicher, es ergeht vielen Helfer-Interessierten ähnlich wie dir und darum wird es für all diese spannend sein, zu lesen, wie du es dann erfahren hast.

 

Anfang Monat kochten wir, zusammen mit allen Gästen zwei Poulets von meiner Bio-Geflügelfarm-Nachbarin in einem Tontopf. Der Topf stammt aus Kroatien und war ein Geburtstagsgeschenk zu meinem 50. Bisher noch nie im Einsatz! Wir liessen das Feuer bis zur Glut herunterbrennen und schaufelten diese dann in den grossen gusseisernen ehemaligen Kochwäschetopf. Dann kam der Tontopf (eine Art grosser Römertopf) rein, dann die Poulets mitsamt Gemüse und Sauce. Tondeckel drauf, Gusseisendeckel drauf. Das ganze dauert mehr als vier Stunden bis es essfertig war. Allerdings würde man es auch in 2-3 Stunden schaffen, wenn man noch mehr Glut bereit stellt. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen verbrachten wir einen herrlich schönen Abend unter den Eichen beim Birkenwald. Ach ja, das Poulet war sensationell gut!

 

Peter, ein lieber Stammgast, bot sich an, mir bei einer gröberen Arbeit zu helfen. Da in den vorigen Wochen die neue Brücke an Stabilität verloren hatte, war ich froh, dass Peter mit Hilfe von Hansjörg - Ritas Mann, die Brücke wieder flott machte. Es war zwar ein wenig knifflig, die schwere Brücke weg zu hieven und wieder drauf zu legen. Aber gemeinsam schafften wir das. Nochmals ein dickes Danke an alle, die mitgeholfen haben!

 

Hey! Die Ferienwohnung wäre noch für eine Woche zu haben, und zwar vom 15. - 22.08. Also, zugreifen!

 

Ich wünsche allen weiterhin sonniges Wetter - mit ein paar erfrischen Regengüssen dazwischen - unbedingt!

Fototagebuch Juni

Auszeit für Helfer in Burgund

Erfahrungsbericht „Maison Libellule „ Mai/Juni 2015

Im Jahr 2014 habe ich das erste Mal von dem Projekt mit Silvana „Leben auf dem Land in Burgund“ mit  Auszeithelfern gelesen. Seitdem hat mich diese Geschichte nicht mehr losgelassen und ich habe mich darum beworben, auch einmal für 5 Wochen in Frankreich dieses Projekt zu unterstützen. Im November habe ich dann die Zusage von Silvana bekommen, dass ich im Mai kommen darf. Da auch ich soziale Projekte unterstütze und Menschen vermittle, die sich freiwillig engagieren wollen, ist es etwas Besonderes für mich, selbst einmal so eine Aufgabe zu übernehmen.

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Newsletter Mai

Der Wasserpest wird der Garaus gemacht. Was in diesem Frühling Rita, Conny und ich erledigen mussten, haben sieben Graskarpfen (Carpe d'Amur) als zukünftigen Job gefasst.

Hallo liebe Newsletter-Freunde


Mai bedeutet Genuss. Die Natur steht wieder im vollen Saft und strotzt vor Kraft. Obwohl es Anfangs Monat noch heftig geregnet hatte und dann eine kühle Biese uns durchgeblasen hat, wird es immer trockener. Ab Mitte Monat müssen wir regelmässig giessen. Dafür können wir täglich draussen arbeiten.

Meine Helferin Conny macht sich fleissig über alle Kieswege her. Gleichzeitig ist Rita hier, eine Helferin aus dem letzten Jahr - diesmal allerdings als Gast. Trotzdem will sie mithelfen, die Wasserpest aus dem Teich zu holen. Da meine Pumpe im Ziehbrunnen ausgefallen ist, die mithilft, den Teich mit genügend Wasser zu versorgen, ist der Wasserstand entsprechend tief und die Wasserpest macht ein Schwimmen fast unmöglich. Also räumen wir in Etappen den Schwimmbereich von dieser extrem schnell wachsenden Schlingpflanze. Rita steht im Neopren im Wasser und drückt den Rechen, den ich ihr zuwerfe, unter Wasser, ich ziehe Rita, den Rechen und die Wasserpest mit einem Seil ans Land und Conny führt die grüne Masse zum Kompost. Es ist sehr anstrengend, aber wir haben es auch lustig und lachen viel. Auch die Abende verbringen wir gemeinsam, kochen zusammen und spielen fast täglich Brändidog. Wir drei verstehen uns gut und es ist eine schöne Zeit. Hin und wieder herrscht ein wenig Aufregung, wenn z.B. auf unseren abendlichen Spaziergängen auf einmal meine Katze Sanssouci auftaucht und uns begleiten will. Sie betrachtet Faya offensichtlich als Teil der Familie. Umgekehrt sind wir uns aber nicht sicher, ob dies Faya auch so sieht.  

Wir machen schöne Ausflüge nach Perouges, Brancion und Tournus, besuchen meine Freundinnen Barbara und Regula, geniessen leckeres Essen im Garten unter Bäumen und arbeiten aber auch immer fleissig draussen.

Von einem Ausflug bringe ich drei kleine Graskarpfen mit. Gäste haben mir erzählt, dass sie von einer Gastgeberin im Süden erfahren hätten, dass diese Fische durchaus einen Teich frei von unerwünschtem Grünzeug halten können. Im Internet erfahre ich, dass dies gelingen kann, sofern man die Anzahl der Fische kontrollieren kann. Da Graskarpfen eine hohe Wassertemperatur benötigen, um sich fortpflanzen zu können, sollte dies in den hiesigen Gewässern eigentlich kein Problem sein. Liebe Gäste bringen mir dann eine Woche später nochmals vier kleine Graskarpfen, die man übrigens auch Carpe d'Amur nennt. Nun schwimmen sieben Albino-Graskarpfen (weiss-orange) im Teich. Sehen kann man sie allerdings nicht mehr. Sie verstecken sich zu gut unter den Seerosen oder irgendwo. Ich hoffe aber doch, dass sie fleissig die Wassserpest fressen und bis Ende Jahr dann auch schon grösser sind, so dass man sie auch sehen kann!

In meinem Ziehbrunnen hängt mittlerweile ein neue Wasserpumpe. Es wird sich zeigen, wie sie dem eisenhaltigen Wasser Stand hält. Im gleichen Zug wurde auch der Wasseranschluss im Gemüsegarten wieder aktiviert und ich kann endlich ohne grosse Schlauchverlegungen mein Gemüse mit Wasser versorgen.

Langsam aber sicher nimmt das Hügelbeet mit dem Gemüse Gestalt an. Wenn auch viel von Schnecken weggefressen wird, einiges kommt doch sehr gut. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt.

Die Roulottes und die FeWo sind so gut wie ausgebucht. Die Gypsy ist noch eine Woche vom 6.6. frei, die Gitane eine Woche ab dem 18.7. und die FeWo eine Woche ab dem 15.08.  

Conny, meine letzte Helferin hat die Kieswege so auf Vordermann gebracht, dass ich es mir erlauben kann, ein paar Wochen auf eine Helferin zu verzichten. Die nächste wird erst wieder ab dem 19.07. hier sein. Dazwischen habe ich viel Besuch von Freunden und lieben Stammgästen, die ich gerne geniessen will.


Allen einen schönen und sommerlichen Juni!

Fototagebuch Mai

Newsletter April

Judihui! Die ersten Eier machen einfach nur Freude! Um zu zeigen, dass es doch eigentlich Unikate sind, bekommt jedes ein Nümmerchen.

Der April ist immer sehr spannend! Wenn Anfangs Monat noch alles eher mager aussieht, dann wird bis Ende Monat daraus ein überquellendes kräftiges und üppiges Grün. Aus der noch knospenden Kastanie wird ein dichter blühender Baldachin und die noch nackte Glyzinie verwandelt sich ebenfalls in ein lebendiges Dach, allerdings in ein blau-violettes. Und alle Pflanzen wachsen, werden grösser und grösser, und fangen an zu knospen. Sogar die weisse Klematis fängt gegen Ende Monat an zu blühen. Herrlich und prächtig ist einfach alles. Ein reiches Geschenk der Natur!  

Die Hühner bleiben nun in ihrem Gehege. Das soll mir recht sein. Aber im nächsten Winter will ich das Areal vergrössern. Auch wenn 6 Hühner nicht sehr viel Platz brauchen. Es ist einfach schön, sie umherwandern zu sehen. Es sind brave Eierleger. Jeden Tag im Schnitt 4 Eier - ein jedes perfekt und sich gleichend. Und doch eben ein Unikat. Darum habe ich nun angefangen, ihnen ein Herz aufzumalen und eine fortlaufende Nummer zu geben. Inzwischen bin ich doch schon beim 80. Ei! Und das in gut 3 Wochen - das erste Ei gab es am 8. April.

Meine Helferin Regine war bis zum 10. hier. Sie reiste weiter in den Süden, um an anderer Stelle zu helfen. Dann waren Freunde eine Woche lange hier in der Gitane, Stammgäste feierten einen runden Geburtstag, und in der letzten Woche war noch eine Frau hier, die sich für die WG interessiert. Vermutlich wird sie nochmals Urlaub hier machen, vielleicht auch mal noch für länger. Und dann sehen wir weiter. Schön wäre es, wenn noch jemand hier wohnt. Auf alle Fälle bleibt es spannend! Am Montag kommt dann auch wieder eine neue Helferin, für fünf Wochen. 

Nachdem im März die Frühlings-Arbeiten abgeschlossen sind, ist es im April schon nicht mehr so arbeitsintensiv. Die ersten Gäste kommen Ende März / Anfang April an und der Garten soll bis dahin parat sein. Ab da an geht es dann mehr um den Unterhalt, sprich jäten, pflegen und den Rasen mähen. 

Wenn auch sonst alles rund läuft in diesem Jahr, mein Ziehbrunnen hat sich unglücklicherweise verabschiedet. Die Pumpe ist auf alle Fälle hinüber und es scheint, dass das Brunnenwasser zu viel Eisenschlamm führt. Im Moment ist noch keine Lösung in Sicht. Leider. Dafür kann ich nun die Regentage wieder mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachten.
Bald geht es auch los mit dem ersten Gemüse auf dem Hügelbeet. Da bin ich schon sehr gespannt.

Die Roulottes und die FeWo sind schon gut belegt. Es hat im Sommer nur noch wenige Wochen frei. So zum Beispiel die Gypsy: sie ist noch eine Woche vom 6.6. und eine Woche vom 8.8. frei. Die Gitane nur noch eine Woche ab dem 18.7. Die FeWo wäre je eine Woche im April ab dem 8. frei, im Mai ab dem 9. und im Augst ab dem 15. Also, zugreifen! Denn dann hat es erst wieder im September Platz.

Ich wünsche allen einen erfreulichen Monat, viel Sonne (auch ein wenig Regen :-)) und Freude an der wieder im neuen Kleid erschienen Natur! 

Fototagebuch April

Der Teich im Wandel der Jahreszeiten

Fototagebuch März

Newsletter März

Viel Spass und Freude hat mir die Einrichtung eines Verkaufsgestelles gemacht. Vor allem das Zusammentragen der diversen leckeren Produkte. So entstand ein richtiger kleiner Krämerladen, bestückt mit Wein, Sirup, Kaffee, Tees, Eier, hausgemachten Teigwaren und Sugo von Beatrice, Honig aus Romenay, Kekse aus der Bisquitery in Cuisery, Konfitüre von Barbara und Seelenwärmerli und Wasserkrugdeckeli von Bea.

Hab ich es schon mal erwähnt? Dieses Jahr ist ein viel besseres als das letzte! Im letzten Jahr torkelte ich quasi von einer Strapaze zur nächsten. In diesem Jahr geht alles viel leichter, wenn, dann sind nur kleine Probleme zu lösen. Auch meine erste Helferin in diesem Jahr, Regine, ist unkompliziert, so schön unbelastet, und wir verstehen uns dermassen gut, dass wir dauernd was zum Lachen haben. So bin ich einfach nur dankbar, dass alles so reibungslos geht. 


Angefangen hat es damit, dass wir so ohne grosse Action den einen Nutria einfangen konnten. Natürlich haben wir ihn an der Seille wieder ausgesetzt. Dann war das Wetter im März herrlich trocken und Anfangs auch noch vielfach so schön, dass wir den Aperitif draussen geniessen konnten. Wir haben soviel geleistet! Alle Gartenmöbel mussten gekärchert und gereinigt werden, anschliessend eingeölt. Dann richteten wir das Hühnergehege für die neue Hühnerschar her. Wir mussten feststellen, dass die Hühner immer wieder ausbrachen. Also "verkleinerten" wir die Ausbruchsmöglichkeiten indem wir den kompletten Schafzaun um einen Hühnerzaun ergänzten. Wir verbrannten das angesammelte Totholz. Alles, was nicht gehäckselt werden konnte, landete nun auf dem Feuer.


Regine hütete mir für ein Wochenende Haus und Hof, so dass ich mich mit Freunden in Basel für ein paar unbeschwerte Stunden treffen konnte.


Na ja, und dann gab es einfach auch noch unheimlich viel zu jäten. All die Wege, die seit dem Herbst nicht mehr gejätet wurden, all die Blumenbeete, die schon länger nicht mehr gepflegt worden sind. Und da ich seit einiger Zeit wieder fleissig Häckselmaterial sammle, bekommen nun alle Beete eine entsprechende Deckschicht, was helfen sollte gegen das Unkraut. 


Der Frühling ist ein spannender Monat. Immer wieder vergesse ich, wieviel überall wieder spriesst und wächst! Und es ist eine reine Freude zu sehen, was einen Winter ohne Schaden gut überstanden hat.


In der dritten Aprilwoche hat es noch Plätze frei! Und auch Anfangs Mai hat es noch Kapazität in den Roulottes. Schaut doch auf den Buchungskalender, vielleicht findet ihr noch die eine oder andere Woche, die passt, um Urlaub in Maison Libellule zu machen. Würde mich freuen!

Newsletter Februar

Auch der Februar war mild. Im Grunde war der ganze Winter ähnlich wie der letzte. Schnee gab es quasi gar nicht. Dafür Seen dort, wo sonst keine sind.

Freude macht die Hamamelis oder Zaubernuss, die schon früh und dann auch ausdauernd in schönem Rot blüht. 
Für mich ist es der letzte Monat der Ruhe, bevor es wieder losgeht. Am März wird Maison Libellule wieder auf Vordermann gebracht - auch in diesem Jahr wieder mit diversen Helferinnen.
Im April hat es noch ein paar Buchungslücken. Wer kurz entschlossen buchen will, dem offeriere ich einen Rabatt von 100 Euro! Also packt die Gelegenheit!
Nun wünsche ich allen einen schönen März mit viel Sonne, Frühlingsblumen und hellen Tagen.

Fototagebuch Februar

Newsletter Januar

Im Januar gibt es im Garten nicht mehr viel zu tun. Obwohl es insgesamt recht mild war, gab es einmal ganz wenig Schnee. Der Teich frierte sogar einmal kurz ein.

Januar: Zeit für Rückzug, Ruhe und Gemütlichkeit.

In dieser Jahreszeit kann ich vieles aufarbeiten und habe Zeit für administrative Dinge, für Spaziergänge mit Freundinnen und unseren Hunden, für gemütliche Abende vor dem Kaminfeuer oder bei Freunden.

Das Fototagebuch vom Januar ist daher nicht gerade umfangreich. Auf einen Monatsbericht verzichte ich diesmal ganz. Neues gibt es kaum zu berichten. Wunderbar sind allerdings die vielen Buchungen, die in den ersten drei Wochen im Januar eingegangen sind. Und noch wundervoller, dass die Hälfte davon ehemalige Gäste sind, sogenannte "Wiederholungstäter"! Das freut mich ganz ausserordentlich. Es bestätigt mich in meiner Arbeit und meinem Engagement für Maison Libellule, und ich bin dankbar für diese Treue!

Ich wünsche allen eine gute Zeit - auf dass uns die Biese nicht davonbläst!

Fototagebuch Januar