Newsletter September

Trotz all der Arbeit nahmen wir uns Zeit, Ausflüge zu unternehmen. Wir besuchten Autun, eine schöne Stadt im nördlichen Burgund, und Lyon, welches uns mit seinen vielen schönen alten Gebäuden, Plätzen und den ebensolchen Bäumen und Alleen sehr gefallen hat.

Hallo liebe Newsletter-Freunde

 

Der September war geprägt von lieben Gästen, einem doch recht spontanen Kauf eines Mobilhomes und gleichzeitigem Ganzjahresvertrag mit Silvia und René, lieben Stammgästen.

 

Ja, per Zufall besuchte ich meinen Nachbarn Alain, als er sich gerade entschloss, sein Mobilhome, welches während den letzten beiden Jahre sein Zuhause war, zu verkaufen. Und per Zufall gefiel René und Silvia die Idee, das Mobilhome ganzjährig zu mieten. Der Entscheid fiel schnell. Und so halfen sie auch gerne mit, das Holz der Veranda, die zur "Cabane" - so nenne ich das Mobilhome" - gehört, zu kärchern und einzuölen. In den nächsten Wochen werden Leitungen gelegt und ein Untergrund vorbereitet, um die Cabane vor dem Haus, auf die Ostwiese, zu platzieren. Wenn alles gut läuft, können Silvia und René schon im November mal einen Besuch in "ihrem" neuen Feriendomizil abstatten. Ich freue mich für sie, aber auch für mich. Mit der Cabane erfährt Maison Libellule die vermutlich letzte Erweiterung.

 

Mit meiner lieben und aufgestellten und natürlich auch fleissigen Helferin, Regine, bewältigten wir viele Arbeiten. Das marode Baumhaus, bzw. die Geländer, mussten runtergeholt werden. Es war ein wenig kriminell, auf dem glitschigen Holzpalett zu balancieren, während wir Brett um Brett lösten. Aber wir schafften es. Überhaupt gehen wir immer wieder Arbeiten an, von denen wir denken: wir versuchen es, aber ob und wie wir es schaffen, wissen wir noch nicht. Regine beweist darin ganz viel Mut! Immerhin ist diese Art Arbeit nicht ihr sonstiges Metier... ich meine, auf Bäume und in Anhänger zu klettern! Eine weitere mordsmässige Stemmarbeit bewältigten wir im Atelier. Aber davon mehr im Newsletter vom Oktober. Regine befreite ausserdem meinen verwilderten Steingarten von ganz viel Beikraut, so dass er wieder schön zur Geltung kommt. Auch der Blick auf den Teich ist nun dank Regines Einsatz wieder frei. Wir entrümpelten den Keller, brachten die alten Gestelle zur Deponie (wobei sie - die Gestelle - uns beinahe davongeblasen wurden). Ein heftiger Sturm holte alles alte und trockene Holz aus den Bäumen. Immerhin vorderte der Sturm nicht viel mehr Schaden! Silvia und Susanne, liebe Stammgäste, halfen Regine und mir, all dieses Altholz einzusammeln. Vielen Dank euch Lieben noch einmal!

 

Pizzabacken kam auch nicht zu kurz. Fast jede Woche feuerten wir einmal ein. Überhaupt genossen wir das weiterhin trockene Wetter, um draussen mit unseren lieben Stammgäste gemeinsame Aperos einzunehmen.

 

Das Hügelbeet habe ich um einen Hügel ergänzt. Dazu hob ich einige Hochbeete auf. Und natürlich entstand auch dieser Hügel nach den Vorgaben der Permakultur. Das heisst, die abgetragenen Rasenmaden kamen umgekehrt wieder auf den Boden, Altholz aus dem Wald darauf, dann Mist, gebrauchte Erde, Laub und sonstige Gartenabfälle. Nun lässt sich das Beet einfacher unterhalten, auch das Rasenmähen drumherum ist so praktischer.